Ein Freitagabend-Hammer hinter den Kulissen: Gerade noch feierte RTL die 19. Staffel von „Let’s Dance“ als Quotensieger mit über drei Millionen Zuschauern im Schnitt – da meldet DWDL, dass die langjährige Produktionsfirma Seapoint Productions das Format nach der 20. Staffel verliert. Erfahren hat das Team um Geschäftsführerin Nina Klink davon am selben Freitag (12. Juni).
Der Clou: Der Wechsel ist weder Wunsch von RTL noch von Seapoint, sondern vom Lizenzgeber BBC Studios. Die Briten stehen hinter dem Original „Strictly Come Dancing“ und wollen die Show ab 2028 lieber selbst produzieren – über ihre deutsche Tochter BBC Studios Germany. „Die Zusammenarbeit … wird nach der Staffel 20 zum Sommer 2027 enden“, bestätigt deren Geschäftsführer Phil Schmid. Seapoint produziert das Tanzparkett seit der allerersten Ausgabe am 3. April 2006, zunächst als ITV Studios Germany, seit 2015 unter eigenem Namen. Jury und Moderation bleiben unberührt: Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González sowie Daniel Hartwich und Victoria Swarovski haben ihre Verträge direkt mit RTL.
Trashticker-Take: Für Trash-Fans ist die Personalie pikanter, als sie klingt. Seapoint produziert nämlich auch „Das Sommerhaus der Stars“. Die Kölner verlieren also ihr glamouröses Glanzstück – behalten aber das Krawall-Format in Bocholt-Barlo. Wer im Zweifel auf Zoff statt Tango setzt, hat bei uns ohnehin einen Stein im Brett.