Es gibt Reality-Sieger, die ihr Preisgeld mit einer Flasche Champagner und einem Insta-Posting feiern – und dann gibt es Sam Dylan. Der Entertainer gewann die Allstars-Ausgabe von „Kampf der Realitystars“ (Finale am 10. Juni 2026), strich 40.000 Euro ein – und drückte jedem seiner Final-Mitstreiter danach 2.000 Euro in die Hand. Macht rund 10.000 Euro, die der frisch gekürte „Reality Allstar 2026″ freiwillig wieder aus der Hand gab.
24 bekannte Gesichter waren für die Allstars-Staffel an den Strand nach Thailand zurückgekehrt, wo unter Moderatorin Arabella Kiesbauer um Titel und Preisgeld gekämpft wurde. Über den Sieg entschieden am Ende die Mitstreiter selbst – und sie kürten ausgerechnet Dylan, der 2020 schon im Original-Format dabei war und seither vom Container-Gesicht zum vielseitig gebuchten Reality-Allrounder wurde (Sommerhaus-Sieg 2024 an der Seite von Rafi Rachek, eigene Talk-Formate, Kino-Shows). Genau diese Wandelbarkeit dürfte am Ende auch die Sympathien seiner Mitstreiter gesichert haben.
Trashticker-Take: Eine geteilte Siegprämie ist im Reality-Geschäft, wo sonst um jeden Cent und jede Sendeminute gefeilscht wird, fast schon ein Kulturschock. Zynisch betrachtet ist es perfektes PR-Timing für jemanden, der seine Marke gerade ausbaut. Wohlwollend betrachtet ist es schlicht eine sympathische Geste. Und genau diese Doppeldeutigkeit ist es, die Sam Dylan zur idealen Reality-Figur macht: Man weiß nie ganz, woran man ist – Hauptsache, es gibt was zu reden.