Eigentlich war Willi Banner (31) längst raus: In der sechsten Show flog der Influencer bei „Let’s Dance“ 2026 aus dem Wettbewerb. Beim Finale am 29. Mai durfte er – wie viele Ausgeschiedene – noch einmal über die RTL-Tanzfläche. Und sorgte prompt für den schrägsten Moment des Abends: An der linken Hand prangte ein dicker Gips. Schuld war keine Tanz-Verletzung, sondern eine missglückte Finger-OP, wie Banner gegenüber RTL erzählte.
Die Vorgeschichte ist mindestens so kurios wie der Anblick. Banner, in Fitness-Kreisen als „Willi Whey“ bekannt, ließ sich wegen eines Gendefekts den um rund anderthalb Zentimeter zu kurzen kleinen Finger verlängern – per Fixateur, der den durchtrennten Mittelhandknochen Stück für Stück auseinanderzieht, bis neuer Knochen nachwächst. Genau diese Apparatur trug er die ganze Staffel sichtbar an der Hand. Dann brach ein Metallstück ab, Banner lag am Mittwoch vor dem Finale erneut auf dem OP-Tisch, es kam zu Komplikationen – „und jetzt wächst es nicht mehr richtig zusammen“. Eine weitere Operation, womöglich mit Knochen aus der Hüfte, steht an. Den Pokal holten derweil Sängerin Anna-Carina Woitschack und Profitänzer Evgeny Vinokurov.
Trashticker-Take: Es ist diese spezielle Reality-Logik, dass selbst ein abgebrochenes Stück Metall in der Hand noch Sendezeit wird. Banner hätte sich problemlos krankmelden können – stattdessen tanzt er mit Gips ins Finale und macht aus einer Privat-OP eine Promi-Storyline. Reality-Profi eben: Wenn der Körper streikt, wird daraus halt Content.