Es gibt Reality-Abende, da geht es um 100.000 Euro – und es gibt die „Let’s Dance“-Profi-Challenge, bei der die besten Tänzerinnen und Tänzer der Show um exakt null Euro Preisgeld kämpfen. Am Freitagabend (5. Juni 2026) holten sich Vadim Garbuzov und Anastasia Maruster den Titel. Nach den Pflichttänzen und einem „Quickdance-Battle“, in dem alle Paare zum selben Song antraten, qualifizierten sich drei Duos fürs Finale – dort entschied ein per Zufall zusammengewürfelter „Instant Impro Dance“ über den Sieg.
Der Lohn für den Aufwand ist überschaubar, aber prestigeträchtig: Die Sieger dürfen die Eröffnung der Meet-and-Greet-Show der nächsten Staffel choreografieren und starten mit einem Bonus-Wertungspunkt in die kommende Runde. Auffällig war auch, wer fehlte: Christina Hänni hatte die Challenge abgesagt und auf Instagram klargestellt, dass dahinter weder eine Schwangerschaft noch Elternzeit steckt – sie wolle die freie Zeit schlicht mit Ehemann Luca genießen.
Ein ganzer Show-Abend, neun Profipaare, eine improvisierte Stil-Fusion im Finale – und am Ende winkt ein einziger Wertungspunkt Vorsprung. Mehr Ehrgeiz für weniger Gegenwert gibt es im deutschen Fernsehen selten. Genau das macht die Profi-Challenge sympathisch: Hier tanzt niemand fürs Konto, sondern fürs Ego. Und ehrlich – das sieht man jeder Sekunde an.