Manche Reality-Stars planen die Hochzeit erst nach der Scheidung. Eric Stehfest macht es andersherum. Der frühere GZSZ-Darsteller, heute als DJ und „Promis unter Palmen“-Teilnehmer unterwegs, hat Anfang Juli gegenüber Promiflash klargemacht, wohin die Reise gehen soll: „Als nächster Schritt kommt jetzt meine Scheidung, denn ich will Sarah heiraten.“ Ein Satz, zwei Baustellen.
Sarah Scheil ist die Frau, die Stehfest seit einigen Wochen öffentlich an seiner Seite zeigt – das erste gemeinsame Pärchenfoto lief über Instagram. Kennengelernt haben sich die beiden ausgerechnet dort, per Direktnachricht: Sarah, die wie Eric zwei Kinder mit in die Beziehung bringt, schrieb ihn an, er lud sie zu einem seiner DJ-Auftritte ein. Zehn Monate nach der im September 2025 verkündeten Trennung von Edith ist aus dem Neustart schon ein Heiratsplan geworden.
Nur: Auf dem Papier ist Stehfest noch verheiratet. Und Noch-Ehefrau Edith Stehfest ließ die Ankündigung nicht unkommentiert. „POV: Er will heiraten, hat aber vergessen, dass wir noch nicht mal geschieden sind“, stichelte sie in ihrer Instagram-Story. Die Spitze sitzt – und erinnert daran, dass zwischen den beiden seit Monaten weit mehr im Argen liegt als offene Formalitäten.
Im Hintergrund läuft ein zäher Streit ums Sorgerecht der zwei gemeinsamen Kinder, die derzeit überwiegend bei Eric leben. Edith erhob zuletzt schwere Vorwürfe, Eric wies sie öffentlich zurück; das Jugendamt ist nach übereinstimmenden Berichten involviert. Das ist der ernste Teil der Geschichte, der sich nicht in eine Pointe pressen lässt – und den beide Seiten über Instagram-Stories austragen, was die Sache selten leichter macht.
Trashticker-Einschätzung: Dass eine neue Liebe schneller ist als ein deutsches Familiengericht, ist menschlich – und für Stehfest, der seine Brüche seit Jahren offen ins Netz stellt, konsequent. Interessant ist das Timing: Die Heiratsansage landet mitten in der laufenden Sommer-Reality-Saison, in der Aufmerksamkeit Kapital ist. Ob kalkuliert oder nicht – sie funktioniert. Was am Ende zählt, entscheidet sich aber nicht im Feed, sondern im Scheidungs- und im Sorgerechtsverfahren. Und da gibt es keine Likes.