Wenn Thorsten Legat (57) ein Foto bearbeitet, ist das selten ein Filter-Versehen. Der Ex-Fußballer und Reality-Veteran hat am Wochenende das offizielle RTL-Promobild von Sohn Nico (28) und dessen Freundin Laura auf Instagram geteilt – und Laura kurzerhand mit einem schwarzen Kreis weggeklickt. Im Bildausschnitt: Nico mit Sommerhaus-Lächeln, daneben ein Loch in Tinte. Keine Caption, kein „viel Glück“, keine Schwiegervater-Wärme. Stattdessen jene Geste, für die Thorsten Legat seit Jahren das passende Vokabular liefert: „Diszipliiiin“.
Der Hintergrund der Aktion ist kein kleiner. Nico und Laura sind seit der RTL-Bekanntgabe vom 15. Mai eines der acht offiziellen Sommerhaus-Paare 2026. Ihre Liebesgeschichte ist branchenintern längst durchgereicht: Kennengelernt haben sich die beiden in einer psychiatrischen Klinik, wo Laura ihre Ausbildung absolvierte und Nico wegen einer Drogen- und Alkoholabhängigkeit in Therapie war. Das hat Nico im Januar bei Promiflash selbst erzählt – und damit eine der ungewöhnlicheren Sommerhaus-Backstories der elften Staffel geliefert.
Für Insider ist das Schwarzer-Kreis-Update aber vor allem ein Wiederholungstäter-Move. Schon 2024 hatte Thorsten Legat auf einem Foto von Nicos damaliger Partnerin Sarah Liebich einen Elefanten-Emoji über ihren Kopf gepackt, kurz bevor das Paar bei „Temptation Island“ einzog. Damals stand „Viel Glück“ daneben, in einer Tonalität zwischen Ironie und Augenrollen. Die Botschaft: Wenn ich dich schon nicht aus dem Format halten kann, dann halte ich dich wenigstens aus dem Bild. Der Berliner Kurier bezeichnet das mittlerweile als Familienmuster – „Disziplin, Härte und Regeln“ auf der einen Seite, Nico mit „eigenem Weg“ auf der anderen.
Bemerkenswert ist, dass diese väterliche Bildpolitik die Sommerhaus-Erzählung schon vor Drehbeginn aufläd. RTL inszeniert die Staffel laut Senderankündigung als Kampf um den Titel „Promipaar 2026″ und 50.000 Euro – die Backstory Nico/Laura war ohnehin Quoten-Material. Mit Thorsten als externem Kommentator bekommt das Paar eine Drei-Generationen-Konstellation, die die Redaktion vermutlich nicht hätte besser ausdenken können: Vater am Smartphone, Sohn im Container, Freundin per Filter wegradiert.
Trashticker-Einschätzung: Thorsten Legat liefert hier kein Versehen, sondern ein Branding. Die Geste ist provokant genug, um durch die Boulevard-Tickerkette zu laufen, und harmlos genug, um nicht juristisch zu eskalieren. Nico wiederum bekommt eine PR-Steilvorlage, die er im Container locker zu Tränenmomenten umbauen kann. Die einzige, die in dem Set-up wirklich verlieren kann, ist Laura – die das Format noch nicht einmal betreten hat, aber schon den ersten Imageschaden mit nach Bocholt-Barlo nimmt. Wir tippen auf: zwei thematische Folgen rund um den Familienkonflikt, eine Versöhnungs-Schalte mit Papa Legat, plus eine Insta-Story-Antwort von Laura zwischen Drehende und Ausstrahlung.