Es gibt Fights, die werden auf Instagram entschieden – und solche, die im Ring stattfinden. Aleks Petrović hatte vor dem großen „Big Crossover“ wochenlang den lauteren Part übernommen: Stichelei gegen Stichelei mit Chase DeMoor, dem Misfits-Captain und „Too Hot To Handle“-Gesicht, der sogar Aleks‘ Ex-Verlobte Vanessa Nwattu in den Trash-Talk zog. Am Samstagabend zählte dann nur noch, was zwischen den Seilen passiert – und da redete plötzlich DeMoor. Klare Punktrichter-Entscheidung, 59:53, Superschwergewicht über sechs Runden.
Der Abend war mehr als nur ein Solo: 18 Promis stiegen in Leverkusen in den Ring, neun Kämpfe stellten deutsche Fame-Fighting-Boxer gegen die britisch-amerikanische Misfits-Liga. Misfits-Mann Josh Brueckner stoppte Reality-Star Tobias Pietrek per technischem K.o., insgesamt aber hielt das deutsche Lager überraschend gut mit: Endstand 4:4. Übertragen wurde das Ganze bei BILDplus.
Trashticker-Take: Aleks bleibt der unangefochtene Champion einer Disziplin – des Instagram-Vorgeplänkels. Im Ring gilt halt die alte Boxweisheit: Wer am lautesten ankündigt, kassiert am Ende die Punktniederlage. Dass das Länderduell trotzdem 4:4 ausging, ist die eigentliche Schlagzeile: Promi-Boxen „Made in Germany“ ist international konkurrenzfähig geworden. Nur eben nicht im Hauptkampf.