Das „Bachelors“-Wiedersehen hat seine zweite Welle: Finalistin Nadja hat sich am Donnerstagvormittag mit einem langen Instagram-Statement zu Wort gemeldet – und rechnet darin mit der Produktion ab. „Dieser Tag war für mich einfach die Hölle“, sagt sie über die Aufzeichnung der Reunion: Herzrasen, extreme Studiohitze, null Wohlfühlfaktor. Dass sie auf viele Zuschauer emotionslos oder berechnend gewirkt habe, könne sie nachvollziehen – mit der Realität habe dieses Bild aber nichts zu tun, berichtet TV Movie.
Der Kernvorwurf richtet sich gegen den Schnitt: Rund vier Stunden habe sie mit der Produktion gesprochen, gesendet worden seien „sechs, sieben Sätze“ – ausgerechnet die, die besonders hart rüberkommen. „Ich fand das ein Unding“, so Nadja, die zugleich betont, zu jeder Aussage „zu 2000 Prozent“ zu stehen. Den Großteil des Interviews habe sie genutzt, um wertschätzend über Sebastian Paul zu sprechen – davon sei im TV kaum etwas übrig geblieben. Der Ex-Bachelor meldete sich parallel per Instagram-Video: „Jeder hat seine Wahrheit“, er würde „niemals etwas ändern“. Dazu kommt eine Welle an Hasskommentaren, gegen die sich Nadja ausdrücklich wehrt.
Der Trashticker-Take: Was Nadja beschreibt, ist das Lehrbuchbeispiel für selektiven Reality-Schnitt – aus vier Stunden Material wird die Rolle geschnitten, die die Story braucht, und eine Reunion braucht nun mal eine Buhfrau. Neu ist nicht der Mechanismus, sondern dass die Betroffene ihn noch in der Ausstrahlungswoche so präzise seziert. Wer sich ein eigenes Bild machen will: Heute Abend ab 20:15 Uhr zeigt RTL Finale und Wiedersehen linear – Nadjas Statement ist das deutlich spannendere Begleitprogramm.