Es gibt Insta-Comebacks – und es gibt die Brenda-Brinkmann-Variante: Erst verschwindet das alte Profil komplett, dann taucht ein neuer Account auf, der schon im Namen ankündigt, wofür er da ist: brenda_bkn_statement. Dort meldete sich die 23-Jährige in der Nacht zum Sonntag mit einem Entschuldigungs-Video zu ihrem Auftritt bei „Ex on the Beach“. Viel sagen könne sie gerade nicht, erklärte sie darin – auch, weil sie sich derzeit gar nicht in Deutschland aufhalte. Der Grund laut Brinkmann: Pass verloren. Kein Witz – so berichtet es Promiflash.
Zur Einordnung: In Folge 11 hatte Brenda einen Racheplan gegen ihren Ex Laurenz Pesch ausgerollt – Gefühle vorspielen, Comeback-Hoffnung schüren und ihn dann mit einem anderen Mann verletzen. Ihr Einzelinterview-Satz „Gewinne ich mal hier einen Oscar als beste Schauspielerin?“ lieferte dem Netz die Steilvorlage gleich mit. Mitkandidat Gigi Birofio, als Einziger eingeweiht, adelte das Ganze als einen der „Top 5 der dämonischsten Pläne im Reality TV“. Das Publikum sah es deutlich weniger sportlich: Shitstorm, Profil weg, Funkstille – bis jetzt.
Der Trashticker-Take: Die Entschuldigung erreicht ihr Ziel bisher nicht. „So ohne Gefühl oder Reue – ich fühle nichts bei diesen runtergelesenen Worten“, heißt es in den Kommentaren, ein User spottet: „Und leider gibt es auch hierfür keinen Oskar.“ Die Ironie des Tages: Ausgerechnet der Frau, die sich selbst Schauspiel-Reife attestierte, wird jetzt vorgeworfen, ihre Reue nur abzulesen. Trotzdem gilt: Reality-Bösewichtin ist eine Rolle, dahinter steckt ein Mensch – einzelne Fans erinnern zu Recht daran, dass Hate-Kommentare mehr kaputt machen als jede Folge EOTB.