Es ist das liebste Spiel der Trash-Nation zwischen zwei Staffeln: raten, wer als Nächstes ins Camp muss. Diesmal ist der Einsatz höher als je zuvor. RTL hat die Jubiläumsstaffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ für 2027 als „längste Staffel ever“ angekündigt. Wie viele Tage genau die Promis im australischen Busch schmoren, verrät der Sender noch nicht – bislang waren 16, zuletzt 17 Tage Standard. Viele Fans rechnen erstmals mit mehr als drei Wochen.
Offiziell bestätigt ist: niemand. Nicht einmal, ob Sonja Zietlow und Jan Köppen erneut moderieren, steht laut Promiflash fest. Das hält die üblichen Verdächtigen aber nicht davon ab, sich schon mal warmzulaufen. Ganz vorne dabei: Reality-Dauergast Aleks Petrović, der sich via Instagram-Story kurzerhand selbst ins Gespräch brachte. Ein cleverer Zug – wäre da nicht sein Ausraster gegen Ex-Freundin Vanessa Nwattu bei „Prominent getrennt“, der seine Camp-Chancen zuletzt eher belastet haben dürfte.
Auch Jimi Blue Ochsenknecht wird gehandelt: In „Diese Ochsenknechts“ ließ er durchblicken, er käme mit, „wenn RTL ein gutes Angebot macht“ – der Klassiker unter den Camp-Absichtserklärungen. GNTM-Vizemodel Godfrey Egbon nannte das Dschungelcamp gegenüber der dpa „natürlich eine Option“, Schauspieler Frank Kessler kündigte bereits im Frühjahr an: „Im nächsten Jahr will ich dabei sein.“ Und selbst Entertainer Elton überraschte mit einem klaren „Ja, ich würde sofort ins Dschungelcamp gehen“. Auch Joelina Drews liebäugelte zuletzt öffentlich mit einem Einzug.
Bemerkenswert ist weniger, wer sich meldet, sondern wie früh. Ein halbes Jahr vor Ausstrahlung läuft die Bewerbungs-PR bereits auf Hochtouren – ein Beleg dafür, wie sehr das Format als Karriere-Turbo gilt. Wer nach dem Camp Werbedeals, Podcast-Reichweite und Folgebuchungen abgreifen will, muss erst einmal rein – entsprechend groß ist der Andrang. Für RTL ist diese Melde-Flut Gold wert: wochenlang kostenlose Schlagzeilen, ohne einen einzigen Namen bestätigen zu müssen. Ein besseres Aufwärmprogramm fürs Jubiläum lässt sich kaum buchen.
Trashticker-Einschätzung: Öffentliche Selbst-Nominierungen sind noch keine Verträge – im Gegenteil, wer sich zu laut anbietet, landet gern im Verhandlungsnachteil. Die spannendste Frage ist ohnehin nicht die Länge, sondern ob RTL die XXL-Tage mit echtem Drama füllen kann oder nur mit Lagerkoller-Leerlauf. Wir tippen: Der finale Cast wird prominenter als die Namen, die jetzt kursieren – die echten Coups hält der Sender traditionell bis zum Schluss zurück.