Ab morgen, dem 25. August, steht die erste Folge der elften Sommerhaus-Staffel bei RTL+ bereit – und der Sender hat kurz vor Einzug noch zwei Regeländerungen nachgeschoben. Zum Auftakt treten nicht mehr alle acht Paare gemeinsam an. Stattdessen werden zwei Trielle ausgetragen, in denen je drei Paare gegeneinander kämpfen. Für zwei Paare heißt das: zuschauen – und im ersten Spiel schlicht keine Chance auf den Nominierungsschutz. Welche sechs Paare ran dürfen, hält RTL bislang zurück.
Schwerer wiegt die zweite Neuerung. In der erstmals eingeführten „Entscheidungsnacht“ bestimmen die Promipaare gemeinsam, welches Team beim nächsten Spiel aussetzen muss – laut RTL ist auch eine Sperre über mehrere Spiele möglich. Wer gesperrt ist, kann nicht gewinnen. Wer nicht gewinnt, kann sich nicht schützen. Damit wandert ein Teil der Entscheidungsgewalt vom Parcours an den Esstisch. Im linearen TV läuft die Staffel ab dem 8. September um 20:15 Uhr bei RTL, danach dienstags, in der Auftakt- und der vierten Woche zusätzlich donnerstags.
Trashticker-Take: Das Sommerhaus war zehn Staffeln lang das Format, in dem Paare an Schlammparcours und aneinander scheiterten. Sportlichkeit war eine harte Währung – die neue Regel entwertet sie ein Stück weit. Wer gesperrt wird, fliegt nicht raus, weil er zu langsam war, sondern weil er zu unbeliebt ist. Das ist im Kern Big-Brother-Logik im Sommerhaus-Gewand: Beliebtheit schlägt Leistung. Dramaturgisch dürfte das aufgehen, denn Absprachen reißen zuverlässiger als Seile. Ob es fair ist, steht auf einem anderen Blatt – aber Fairness stand im Sommerhaus-Regelwerk ohnehin nie ganz oben.