Das dürfte wehtun, doppelt: Erst die Trennung, jetzt auch noch der Job weg. Steffi Brungs und Chris Wackert sollen laut „Bild“ nicht mehr durch die dritte Staffel von „Love is Blind: Germany“ führen. Die Boulevardzeitung beruft sich auf Produktionskreise, und auch DWDL.de will entsprechende Informationen vorliegen haben. Netflix selbst? Schweigt auf allen Kanälen – weder gegenüber „Bild“ noch gegenüber DWDL gab es ein Statement.
Die Pointe an der Personalie: Mit dem kürzlich bekannt gewordenen Ehe-Aus der beiden soll die Entscheidung nichts zu tun haben. Netflix habe demnach schon länger an einem neuen Konzept für die dritte Staffel gearbeitet – und die ist laut DWDL sogar längst abgedreht. Die Weichen wurden also offenbar gestellt, als Brungs und Wackert öffentlich noch das Vorzeige-Ehepaar des deutschen Kuppel-Fernsehens waren. Ausgerechnet die beiden, die 2025 als moderierendes Ehepaar die perfekte Besetzung für ein Format schienen, in dem sich Menschen ungesehen verloben.
Unser Take: Ein Kuppelformat, das sein Moderations-Ehepaar castet und dann zusehen muss, wie die Ehe zerbricht, hätte Netflix kaum besser drehbuchreif bekommen können. Dass der Streamer die beiden schon vorher aussortiert haben soll, macht die Sache fast eleganter – niemand muss so tun, als sei die Trennung der Grund. Bitter bleibt es trotzdem: Auch der gemeinsame Podcast „Traumbar“ endet nach 28 Folgen. Immerhin: Wackert bleibt dem Sat.1-Frühstücksfernsehen erhalten, Brungs moderiert weiter für RTL. Nur eben getrennt. In jeder Hinsicht.